A Winters Tale: Der Fluch von Vyntariz

Vaire J. Variz 

„Der Fluch von Vyntariz“ besteht aus drei, aufeinander aufbauenden Kurzgeschichten/Novellen, die gemeinsam eine Geschichte erzählen. Das Land Vyntariz ist seit dem Sturz des Königs Seygard durch den Ursurpator Farratir von dem Fluch eines andauernden Winters heimgesucht. Während Farratir glaubt, der Fluch könne durch den Tod Seygards und dessen Tochter Cilda gebrochen werden, munkeln andere, dass Vyntariz nur befreit werden kann, wenn die rechtmäßige Blutlinie wieder auf dem Thron sitzt.

Meine Meinung

Die besten Bücher legt man nur ungern aus der Hand. „Der Fluch von Vyntariz“ wurde von mir in einem Rutsch durchgelesen – und das lag bei weitem nicht nur daran, dass er mit 130 Seiten verhältnismäßig kurz ist.

Die drei Geschichten, die in einem etwas versetzten, zeitlichen Abstand nacheinander spielen, sind einfach spannend und mitreißend geschrieben. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm, abwechslungsreich und begeistert durch eine anspruchsvolle Sprache, die jedoch nie gekünstelt oder hochgestochen wirkt.

Das Land Vyntariz bzw. die Welt des Kontinents Chronian – soweit durch diesen Kurzroman bekannt – ist sehr geerdet und mit dem europäischen Mittelalter zu vergleichen. Mit den drei Brüdern (Götter?), Magie und einem geheimnisvollen Schneewesen sind jedoch Fantasy-Tupfer gesetzt, die Lust darauf machen, mehr von dieser Welt zu erfahren.

Es liegt also an der Autorin, bald die Chronian-Hauptreihe auf uns loszulassen … 

Fazit: Ein rundum überzeugender Kurzroman, der einen ersten Blick in eine faszinierende Welt gewährt. Alle 5 Sterne.

Verlag: neobooks (Selfpublishing)
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Rezi: „A Winters Tale: Der Fluch von Vyntariz“

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